RoHS Compliance
 
 
 

FAQs weltweit

 
 

1. Welche Substanzen wurden komplett verboten und wo finde ich diese in EEE?

Die folgenden 6 Substanzen sind komplett verboten:
Blei, Quecksilber, Kadmium, sechswertiges Chrom, Polybrombiphenyle (PBB) und polybromierte Diphenyläther (PBDE).

Die folgenden Substanzen werden in Elektro- und Elektronikgeräten eingesetzt:
- Quecksilber: in Thermostaten, Sensoren, Relais in Schaltern und Entladungslampen.
- Blei: Weichlot in gedruckten Schaltungen, Glas in Kathodenstrahlröhren und elektrischen Glühlampen.
- Kadmium: in Schaltern, Federn, Steckverbindern, Gehäusen und gedruckten Schaltungen. (weitere Details s. u.)
- Sechswertiges Chrom: Metallbeschichtungen für Korrosionsschutz.
- Polybrombiphenyle und polybrominerte Diphenyläther: Flammschutzmittel bei gedruckten Schaltungen, Steckverbindern und Kunststoffgehäusen.

Kadmium wird in der Industrie für vielfältige Anwendungen eingesetzt:
- als Antibindemittel (kadmiumplattierte Teile besitzten gute Schmiereigenschaften);
- als Korrosionsschutzmittel (insbesondere für den Schutz von Steckverbindern und Befestigungen besonders wenn elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) ein Thema ist);
- als Pigmente und Stabilisatoren in Farben und Kunststoffen;
- als Weichlot.

2. Welche Grenzwerte gelten, damit ein Produkt die RoHS-Richtlinie erfüllt?

Die Obergrenze für den Gewichtsanteil an Blei, Quecksilber, sechswertiges Chrom und PBBs bzw. PBDEs liegt jeweils bei 0,1%. Sie liegt für Kadmium bei 0,01% in dem homogenen Material, indem die Substanz eingelagert ist.