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      News - Unternehmen

      19/02/2010

      Neue Frequenzumrichter-Familie Altivar 32 - Antriebstechnik, wie sie im Buche steht

      Mit dem Altivar 32 stellt Schneider Electric eine neue Familie von Frequenzumrichtern in Buchbauform für den Leistungsbereich von 0,18 kW bis 15 kW vor. Mit Baubreiten von 45mm bis 1,5 kW und 60 mm bis 4 kW lassen sich die Geräte Platz sparend im Schaltschrank montieren. Die Gerätebreite entspricht der Baubreite von Leistungsschützen und Motorschutzschaltern, wie beispielsweise der TeSys-Familie von Schneider Electric. Die Buchbauform bietet Vorteile bei Anwendungen, in denen sowohl Frequenzumrichter als auch Servoantriebe zum Einsatz kommen. Darüber hinaus bringt die Altivar 32-Familie eine ganze Reihe weiterer Highlights mit, wie beispielsweise "SoMove Mobile" als einfache Möglichkeit, das Mobiltelefon als “elektrischen Schraubenzieher” einsetzen zu können, um Parameter im Gerät zu modifizieren oder ausgelesene Daten per MMS versenden zu können.

      Integrierte Sicherheit wird bei der neuen Umrichterfamilie groß geschrieben. Fünf Sicherheitsfunktionen unterstützen den Anwender bei der Realisierung seines Sicherheitskonzepts. Neben der bekannten "Power Removal"-Funktion sind folgende Funktionen standardmäßig in den Geräten integriert:

      • Sicher abgeschaltetes Drehmoment (Safe torque off,STO)
      • Sicher reduzierte Geschwindigkeit (Safe limited speed, SLS)
      • Sicherer Stop (Stop Kategorie 1 - Safe stop, SS1)
      • Sichere Drehrichtung (Safe direction, SDI)

      Pfiffig parametrieren
      Die Parametrierung von Frequenzumrichtern mit einer PC-Software ist Stand der Technik. Im Falle des Altivar 32 heißt diese Software SoMove. Sie bringt alles mit, was der Anwender für die einfache Projektierung und Inbetriebnahme von Umrichtern und Servoantrieben benötigt. Wirklich pfiffig sind die Möglichkeiten, die das Leben des Anwenders erleichtern:

      • Ein Mobiltelefon mit Bluetooth-Schnittstelle hat heutzutage jeder in der Tasche. Es ist also nahe liegend, dieses Telefon als "elektronischen Schraubenzieher" einzusetzen, mit dem sich Parameter im Umrichter schnell und einfach anpassen lassen. Umgekehrt lassen sich über diesen Weg Daten aus dem Umrichter auslesen und als MMS versenden, um beispielsweise im Servicefall Parameter von einem Spezialisten überprüfen zu lassen.
      • Mit dem so genannten Multi-Loader lassen sich Parameter und Firmware-Updates auch in spannungslosem Zustand in die Umrichter übertragen. Geräte, die als Ersatzteil im Regal liegen, können so schnell und einfach ohne Fachpersonal mit der richtigen Parametrierung für die jeweilige Applikation versehen werden.

      Vielseitig
      Einfache Anwendungen kann der Anwender mit dem Altivar 32 direkt realisieren: Umfangreiche Ein-/Ausgänge und die passende Logikfunktionalität sind standardmäßig integriert. Die Geräte verfügen über zehn Eingänge, von denen sechs für die Logik sowie vier für Sicherheitsfunktionen verwendet werden können, einen separaten Eingang für die "Power Removal"-Sicherheitsfunktion sowie drei Analogeingänge, von denen zwei als Logik-Eingänge konfiguriert werden können. Außerdem stehen zwei Relais-Ausgänge, ein Transistor-Ausgang sowie ein Analogausgang zur Verfügung.
      Für einfache Verknüpfungen und Automatisierungsaufgaben – also beispielsweise die logische oder mathematische Verknüpfung von Ein-/Ausgängen sowie Daten aus dem Umrichter - ist ein Controller integriert. Er bietet Funktionen wie Vergleicher, Timer und Zähler, sowie mathematische Operationen wie Multiplikation, Division sowie Wurzelfunktionen.
      Kommunikationsschnittstellen sorgen für die Einbindung in dezentrale Architekturen. Standardmäßig integriert sind CANopen, Modbus, und eine Bluetooth-Schnittstelle. Zur Vereinfachung der Verkabelung kann CANopen als Daisy Chain realisiert werden. Optional erhältliche Schnittstellen sind Profibus DP, DeviceNet, Ethercat, und Ethernet/IP die bei Bedarf über ein Einschubfach im Gerät nachgerüstet werden.
      Eine Besonderheit des Altivar 32 ist die Möglichkeit, Synchronmotoren im Open-Loop-Betrieb anzusteuern. Dies stellt vielfach eine Alternative zum drehzahlgeregelten Betrieb mit Rückführung dar und erspart somit den Einsatz von Drehgebern.
      Die Motor- und Bremsanschlüsse sind bei Geräten bis 4 kW steckbar ausgeführt. Ein Vertauschen der Motorphasen und somit der Lauf in die falsche Drehrichtung ist daher ausgeschlossen.
      Leistungs- und Steuereinheit sind trennbar ausgeführt. Dies bietet nicht nur Vorteile für den Service, wo beide Einheiten separat ausgetauscht werden können, so sind z.B. alle Einstellungen im Steuerteil gespeichert. Die beiden Einheiten können voneinander abgesetzt montiert werden. Dies eröffnet dem Anwender – zusammen mit der frei wählbaren Einbaulage, die beispielsweise auch einen liegenden Einbau zulässt - völlig neue Möglichkeiten für die Montage seiner Umrichter und damit für den Aufbau seines Schaltschranks.
      Ein ableitstromarmer Filter der Klasse C2/3 ist standardmäßig integriert, und für die Robustheit der Geräte ist durch eine Schutzlackierung der Platinen gesorgt.


      Fazit
      Die neue Umrichter-Familie Altivar 32 bringt eine Fülle neuer Möglichkeiten, die das Leben des Anwenders vereinfachen, und zwar in jeder Phase des Lebenszyklus einer Maschine. Bei Applikationen, die neben Frequenzumrichtern auch Servoantriebstechnik benötigen, zahlt sich die Familienähnlichkeit von Altivar 32 und der Servoantriebs-Familie aus: Die beiden Geräteserien sind nach dem gleichen Grundkonzept aufgebaut und sehen sich äußerlich sehr ähnlich, was eine gemischte Montage von Umrichtern und Servos stark vereinfacht. Darüber hinaus verfügen sie über das gleiche Zubehör. Die Zahl der benötigten Komponenten wird somit stark reduziert.

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