Technische FAQs

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Was versteht man unter Selektivität?

Unter Selektivität versteht man das koordinierte Zusammenwirken der automatischen Schutzorgane, infolgedessen bei Auftreten eines Fehlers an einem beliebigen Punkt im Netz, das dem Fehlerort unmittelbar vorgelagerte Schutzorgan ausschließlich die Stromversorgung des betroffenen Abschnitts abschaltet, während alle anderen, nicht fehlerhaften Abschnitte in Betrieb bleiben.
Volle Selektivität
Volle Selektivität ist dann gegeben, wenn bei allen Fehlerarten von Überlast bis zum Kurzschluss der Schalter D2 ausgelöst wird und D1 eingeschaltet bleibt.
Teilselektivität
Teilselektivitat ist gegeben, wenn der obige Zustand nur bei begrenzten, nicht jedoch bei den maximalen Kurzschlussströmen eintritt. Der jeweils höchste
Kurzschlussstrom, bei dem die Selektivität noch gegeben ist, wird als Selektivitätsgrenze (Is) bezeichnet.
Fehlende Selektivität
Im Fehlerfall werden beide Schalter D1 und D2 ausgelöst.
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